Gewalt erkennen und reagieren

Ein orange-weißes Logo mit erhobener Faust


GR Christa Scharner, LR Christiane Teschl.-Hofmeister, AL-Stv. Annemarie Kastenbergernberer cchl

Das gemeinsame Ziel in der Gewaltprävention ist klar: 

In Niederösterreich soll jede Frau in Sicherheit leben und wissen, wo sie Hilfe und Unterstützung erhält, wenn sie von Gewalt betroffen ist. Keine Frau muss sich dafür schämen, dass sie in ihrem Zuhause nicht sicher leben kann. Und jede Frau soll sich darauf verlassen können, dass ihre Mitmenschen solidarisch mit ihr einen Ausweg suchen.

„Dieses Ziel kann nur gemeinsam erreicht werden – mit den Gemeinden als starke und verlässliche Partnerinnen. Viele Gemeinden haben bereits in den vergangenen Jahren wertvolle Maßnahmen gesetzt. Nun wollen wir dieses Engagement sichtbar machen“, so Frauenlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung am 25. November 2025 erhielt die Marktgemeinde Purgstall eine eigens gestaltete Emaille-Plakette, die ihr Engagement gegen Gewalt an Frauen sichtbar macht – etwa durch Anbringung am Gemeindeamt. Damit setzen Niederösterreichs Gemeinden ein klares Zeichen: Gewalt hat in unserer Gemeinde keinen Platz.
(Foto: GR Christa Scharner, LR Christiane Teschl-Hofmeister, AL-Stv. Annemarie Kastenberger) 

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WEGE AUS DER GEWALT

Niederösterreich hat ein klares Ziel: 
Jede Frau soll wissen, wo sie Hilfe und Unterstützung erhält, wenn sie von Gewalt betroffen ist. Keine Frau soll sich schämen müssen, dass sie in ihrem Zuhause nicht sicher leben kann. Solidarität und Zivilcourage sind entscheidend, um betroffenen Frauen einen Ausweg zu bieten. In Niederösterreich setzen wir zahlreiche Initiativen, die Hilfe und Information für Betroffene bieten. Jede Frau, die Schutz und Unterstützung benötigt, soll diese rasch und unbürokratisch bekommen. Unser gut ausgebautes Netz an Einrichtungen bietet professionelle Hilfe. Es ist unsere Verantwortung, diese Möglichkeiten bekannt zu machen und betroffene Frauen zu ermutigen, die Hilfsangebote zu nutzen. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle an einem Strang ziehen. Um sich aus einer Gewaltbeziehung zu befreien, brauchen Frauen Mut, über die Situation zu reden und Hilfe zu suchen. Sensibilisierte Personen in der Gemeinde, aber auch in Vereinen können ihnen den Weg zu Beratungsstellen oder Frauenhäusern zeigen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter genießen hohes Vertrauen und sind oft die ersten Ansprechpartner bei Problemen. Gewalt geht uns alle an und nur gemeinsam können wir gewaltbetroffene Frauen unterstützen.

Gewalt hat viele Gesichter, Zivilcourage noch mehr!

Frauenlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister